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77. Deutsche Amateur Film Festspiele (DAFF)

Wiesbaden vier Tage Mittelpunkt des deutschen Amateurfilms

Wiesbaden entwickelt sich immer mehr zu einer der ersten Adressen des deutschen Films. Jetzt wird die hessische Landeshauptstadt auch erstmals Mittelpunkt des deutschen Amateurfilms – bei den 77. Deutschen Filmfestspielen des BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.) vom 20. bis 23. Juni. Teilnehmer und Besucher erwartet ein umfangreiches Programm.

Insgesamt sind rund 60 Filme an Start, Organisator und Ausrichter der Veranstaltung ist der Wiesbadener Filmkreis, in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Caligari FilmBühne. Die für den Wettbewerb gemeldeten Filme haben sich in den vergangenen Monaten bei diversen Landes- und fünf Bundesfilmwettbewerben für die Deutschen Filmfestspiele qualifiziert. 

Das Filmgenre ist dabei nicht festgelegt – geboten werden Animations-, Dokumentar-, Experimental-, Familien-, Kamera-, Natur-, Reise-, Spiel- oder Unterrichtsfilme sowie Reportagen oder Videoclips. Lediglich die Länge der Filme ist festgelegt, sie darf 20 Minuten nicht überschreiten.

Hier werden 60 Filme in drei Tagen gezeigt: Großer Vortragssaal im Museeum Wiesbaden (Foto Stephan Vogel)

Wettbewerb und Matinee

Die Wettbewerbsfilme werden am Donnerstag (ab 15 Uhr), Freitag (ab 11.30 Uhr) und Samstag (ab 9 Uhr) im Vortragssaal des Museums gezeigt. Die Filmblöcke, die jeweils 60 bis 90 Minuten dauern, werden unterbrochen durch öffentliche Besprechungen der vierköpfigen Jury.

In der abschließenden Filmmatinee am Sonntag (10 Uhr) im Wiesbadener Vorzeigekino Caligari FilmBühne erhalten die Autoren der sieben Siegerbeiträge schließlich ihre „Amateur-Oscars“, die BDFA-Filmpreise. Anschließend sind alle Siegerfilme noch einmal zu sehen.

Der Eintritt zu Wettbewerb und Matinee ist frei. Die genauen Termine finden Sie beim BDFA unter  https://www.daff2019.de/ablauf-1

BDFA

Der Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) ist ein Dachverband der nichtkommerziellen Filmer in Deutschland. Er vereint etwa 2.200 Mitglieder, die entweder einem von rund 120 Film- und Videoclubs oder dem BDFA als Einzelmitglieder direkt angehören. Der BDFA ist Mitglied der Union Internationale du Cinéma (UNICA), die ihrerseits der UNESCO angeschlossen ist.

Der BDFA bezweckt den engen Zusammenschluss und die Förderung aller deutschen Filmautoren und Amateurfilmer – sowie deren Vereinigungen und Verbände und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, dies insbesondere durch Film und Video auf den Gebieten der Kultur, Kunst, Jugend und Völkerverständigung.

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